Wahrzeichen des kleinen Ortes in der Nähe von Hildesheim ist die Zehntscheune. Sie erinnert an die Forderungen des Derneberger Klosters, das sich zwischen 1229 und 1481 den Hauptteil der Hackenstedter Güter einverleibte.  

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts kann man sich das kleine Dorf noch viel beschaulicher vorstellen. In einem Gehöft im Dorf Elisabeth Möglein. Sie gebar eine Tochter, Elisabeth Henriette. Vater des Mädchens war der Häusling Heinrich Witte 

Von Elisabeth Henriette sind die Lebensdaten überliefert. Sie brachte vier Kinder zur Welt, unter ihnen Friedrich Wilhelm Witte, den späteren Begründer der Kieler Firma Witte. Es ist anzunehmen, dass der Junge in Hackenstedt aufwuchs. Aus dem dörflichen Umfeld trat er wohl erst heraus, als er zum Militärdienst nach Helmstedt kam. Dort lernte er Kameraden kennen, deren Bekanntschaft seinen Horizont deutlich erweiterte, unter ihnen Wilhelm Förster, dessen Sohn Ernst nach dem Ersten Weltkrieg Elisabeth (Lissi) Witte heiraten würde.